Bald ist es so weit

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Tag 19 (Mittwoch) - Las Vegas - letzter Tag

Da es heute wieder so knackig kalt ist (Nachts um die 10 Grad) und es etwas braucht, bis es warm wird, beschließen wir, nach dem Frühstück unseren Transport zum Flughafen morgen klar zu machen (man muß bei dem Shuttle Dienst anrufen und man bekommt den Aufnahmeort und Aufnahmezeit mitgeteilt)  und noch einmal zu gamblen. 

Das Zocken hatte sich leider als wenig produktiv herausgestellt, denn nach zwei Spielen waren wir unsere 20 Dollar los. Gut, bleibt mehr Zeit für den Pool.

Auch der Jacuzzi war heute wieder richtig schön heiß (die letzten Tage nur lauwarm - technischer Defekt angeblich). Perfekt und wir sind sehr lange drin.

Abends haben wir noch eine Hawaii Pizza verdrückt bevor wir etwas vorgepackt haben (morgen werden wir nämlich um 6 : 15 Uhr abgeholt, obwohl der Flieger erst um 9 Uhr geht :-(

Den Tag haben wir mit zwei Wasser-Shows beim Belagio ausklingen lassen.

Tag 18 (Dienstag) - Las Vegas

Heute Nacht haben Chinesen im benachbarten Zimmer randaliert :-(

Am Morgen waren wir ca. 30 Minuten früher dran als sonst und es war nach unserem morgendlichen Jacuzzi richtig kalt. Die Sonne hatte (noch) nicht den richtigen Durchgriff, vor allem, weil es heute sowieso nur um die 22 Grad haben sollte. Dennoch wurde es richtig heiß am Nachmittag.

Am Abend wollten wir gamblen, hatten allerdings kein Bargeld mehr. Am Cashier hätten wir für eine Bargeldauszahlung 10 Dollar, am Automaten 6 Dollar bezahlen müssen. Das war es uns nicht wert.

Nach dem Essen genossen wir eine Show beim Belagio, bevor wir unsere Tickets für die Peepshow im Planet Holywood holten.

Danach nahmen wir uns das Paris vor. Wir fanden einen Geldautomaten, wo das Abheben "nur" 3,50 Dollar kostet und heben uns zum Spielen etwas ab. In der Zwischenzeit sind wir im Ballys angekommen, das mit dem Paris Hotel verbunden ist. Es war allerdings ein Nullsummen-Spiel: nichts verloren und nichts gewonnen.

Die Peepshow war wirklich eine klasse Show, in der die Artistinnen viel nackte Haut zeigten. Um 23:30 Uhr waren wir wieder im Flamingo.

Tag 17 (Montag) - Las Vegas

Das einzig Besondere an diesem Tag war, dass es am Nachmittag angefangen hat, stark zu winden. Einige Äste kamen von den Palmen.

Nach dem Pool ging es ins Daily Planet (im Planet Holywood) zum Nudeln essen (all you can eat für 10 Dollar).

Danach schlenderten wir den Strip entlang zum Coca Cola Laden und dann ins MGM. Dort der Schock: die Löwen sind weg. In Ruhestand geschickt meinte eine Angestellte.

Zum krönenden Abschluss haben wir uns für morgen zwei Tickets für die Peepshow im Planet Holywood gekauft: eine der besten Revues hier am Strip. Wir gingen zu einem Tix4Tonight und haben nur fast die Hälfte gezahlt (96 Dollar für 2 Tickets).

Beim Zurücklaufen bin ich ziemlich nahe an einer Elvis Figur vorbei gelaufen. Es stellte sich heraus, daß es keine Figur war, sondern ein Mensch, der mich durch eine Bewegung in meine Richtung ziemlich erschreckt hat - sehr zur Belustigung einer großen Menschenmenge:-)

Wir sind auch noch einmal durch das Planet Holywood gelaufen, das jetzt auch Gänge mit blauem Himmel hat.

Wir wollten auch noch einmal zocken, allerdings wurde abends der Mindesteinsatz auf 10 Dollar angehoben, wohingegen es unter dem Tag nur 5 Dollar sind. Dies kommt uns doch mehr entgegen und so beschließen wir, es auf morgen zu verschieben.

Samstag, 20. Oktober 2012

Tag 15 - Las Vegas

Heute morgen nach dem Aufstehen bin ich erst einmal eine Runde am Strip gejoggt. Man glaubt es nicht, wie viele Leute das machen.
Danach sind wir zum Starbucks im Planet Holywood geschlendert und haben erst mal gefrühstückt. In Vegas ist es sogar im Starbucks teurer und wir zahlen für zwei Latte und zwei Gebäckstücke fast 20 Dollar. Wir gehen weiter und sehen uns das neu gebaute Cosmopolitan Hotel an. Hier in dieser Ecke sind zig Hochhäuser in den letzten paar Jahren gebaut worden, die alle Cosmopolitan und Aris angehören. Letzteres haben wir uns auch noch angesehen bevor wir mit der neu gebauten Tram vom Aris zum Belagio gefahren sind. Wenn wir schon mal hier sind, so haben wir uns so gleich die Herbstausstellung im Belagio angesehen. Es ist mal wieder sagenhaft. Eine Wassershow mit der Nationalhymne Amerikas ist dann um 12 Uhr vor dem Belagio gezeigt worden.
Wir beschlossen, uns am Pool zu sonnen. Da Wochenende ist, war extrem viel los und wir hatten richtig Glück, noch zwei Liegen zu erwischen. Am kleineren Pool war auch noch eine Party und da ging es richtig rund: amerikanisch typische Show.
Zum Abend hin haben wir einen kleinen Laden entdeckt unweit vom Pool (Desert Gardens), wo man unter anderem auch Starbucks Kaffee braut und dieser auch noch zu den normalen Preisen wie sonst wo im Land. Auch das Gebäck war fast halb so teuer. Es war ein richtig kleiner Tante Emma Laden, wo man sogar Pizza bestellen konnte. Wir haben eine mittlere Supreme (bei uns wäre das eine große Spezial) genommen für 18 Dollar.
Am Abend ging es dann auf Tour. Wir haben uns das Caesars angesehen bevor wir auf ein Absackerbier im Flamingo ins Bett gefallen sind.

Freitag, 19. Oktober 2012

Tag 14 - Reisetag nach Las Vegas

30 Minuten fährt man normalerweise von unserem Comfort Inn zum Flughafen. Gestern meinte die Rezeptionistin, wir sollen durch die Rush Hour eher 90 Minuten einrechnen. Deswegen haben wir uns um 6 Uhr wecken lassen und haben die Koffer schnell gepackt. Bevor wir losgezogen sind, konnten wir noch einmal ein Hot Breakfast genießen. Um 7:15 Uhr sind wir los und in 60 Minuten durchgekommen.
3189 km haben wir bei Thrifty auf die Waage gebracht und noch 40 km Restreichweite - der Tank also fast leer. Perfekt.
Die Koffer waren auch beide unter 23 kg und so ging alles recht schnell. Für die Koffer mussten wir je Gepäckstück 25 Dollar bezahlen, da sie nicht im Preis enthalten waren. Für den langen Flug von New York nach Las Vegas haben wir leider keinen Platz nebeneinander bekommen, sondern mehrere Reihen dazwischen :-(
In Boston ist die Maschine pünktlich vom Gate gerollt und stand aber dann 35 Minuten an einer Kreuzung. Das haben wir auch noch nie erlebt. Der Flug nach New York war dann ganz schön turbulent und wir waren froh, dass wir wieder am Boden waren. Wir mussten die Beine in die Hand nehmen, um den Anschlussflieger zu bekommen. Mit uns wurde die Maschine zugesperrt. Komischerweise war der Flieger gar nicht ausgebucht und so konnten wir doch nebeneinander sitzen. Knappe 6 Stunden Flugzeit liegen vor uns bevor uns der Flieger in der Wüste ausspuckt.
Der Vegas Flug war schön sanft und auch noch 30 Minuten schneller als geplant. Wir buchen uns ein Shuttle für Hin- und Rückfahrt für 13 Dollar pro Nase und checken ins Flamingo ein. Schnell noch ein Supermarktbesuch gleich um die Ecke und noch ein bisschen Fastfood bevor wir uns zu den Wasserspielen des Belagio begeben und den Tag ausklingen lassen.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Tag 13 - Boston

Den Morgen haben wir heute genutzt, um etwas im Koffer aufzuräumen und vorzupacken. Das Wetter ist mal wieder wunderschön. Wir gehen erstmal frühstücken im Cafe on the Common. Es wurde uns vom Hotel empfohlen und lag an einem kleinen Park, den wir von unserem Platz aus sehen konnten. Wir essen beide ein Omelett, das amerikatypisch riesig ist und zahlen 22 Dollar.
Es geht weiter ins Premium Outlet, wo wir schon gestern waren zum Jeans kaufen.
Gegen 12 Uhr sind wir nach Cambridge gefahren, wo die Eliteuniversität Harvard residiert. Rund um den Campus sind viele Cafes und Platze, die alle mit Studenten voll sind. Wir sind die Manchester Ave entlang geschlendert, wo auch viele Bücherläden angesiedelt sind. Der Rummel sorgt für ein besonderes Flair. Wir gehen weiter auf den Campus, der wirklich riesig ist. Er ist viereckig angeordnet und es sind viele Grünflächen verfügbar, die von den Studenten auch ausgiebig genutzt wurden bei dem strahlenden Sonnenschein. Auf dem ganzen Campus ist Wifi verfügbar und so sitzen die Studenten im
Garten und holen sich über ihre Apple PCs Informationen aus dem Netz. Es sind auch viele Museen hier angeordnet. Gegen 15 Uhr fahren wir nochmal in die Innenstadt. Das Ziel: Public Garden. Ein Park in der Stadt. Die Anfahrt war recht turbulent, da es teilweise Strassenkreuzungen gab, wo 3 Strassen nach links gingen. Deswegen war es schwer, richtig zu fahren, selbst mit Navi, da auch noch der Verkehr super dicht war. Britta hat es mit nur einmal verfahren sehr gut gemeistert. Wir bummeln den Park durch umgeben von Hochhäusern. Wir laufen dann weiter zum Stadtteil Beacon Hills und schlendern durch die schön angelegten Strassen. Wir haben ein nettes kleines Restaurant gefunden, wo wir eine Pizza zu uns genommen haben.

Dann suchten wir uns ein Motel, natürlich in Flughafen-Nähe. Wir fahren ein Comfort Inn an, das ca. 10 km weiter vom Flughafen entfernt liegt. Das Couponheft schreibt, dass es 90 Dollar kosten soll. Als wir ankommen, meint er, er wäre fast voll und deswegen kostet es 199 Dollar (!!). Da waren wir nicht einverstanden und sind wieder los gezogen, weiter raus. Ich tanke nochmal eine Gallone, weil wir schon auf Reserve waren (wir müssen den Wagen leer abgeben) und wir fahren nochmal 25 km weiter raus und finden in Rochester ein Comfort Inn mit Hot Breakfast für 90 Dollar. Geht doch. Wir lassen uns einen Wake Up Call um 6 geben (den wir auch gebraucht haben, sonst hätten wir verschlafen).

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Tag 12 - Newport - Boston

Strahlender Sonnenschein weckt uns heute morgen wieder auf. So kann der Tag beginnen. Nach einem leckeren Frühstück ging es wieder auf Tour - New Bedford war das erste Ziel. Man kann sich hier über Wale in einem Museum informieren. Da das Wetter so schön war, entschieden wir uns, lieber draußen was zu machen. Deswegen fahren wir weiter nach Sandwich - ein schönes Dörfchen, das wir uns angesehen haben, insbesondere sind wir den kurzen aber schönen Boardwalk zum Strand gegangen.

Auf dem weiteren Weg kamen wir durch weitere kleine Dörfchen, wie Yarmouth, Dennis und Brewster. Das Hauptziel und Highlieght des heutigen Tages war aber Provincetown am Cape Cod. In P'town (kurz für Provincetown) leben zu 80 % Schwule und Lesben und gilt im Allgemeinen als sehr verrückt. Das macht sich auch in der Commercial Street (die Strasse, um die sich alles dreht) bemerkbar. Wir sind diese entlang geschlendert und haben bereits viele Transvestiten entdeckt und alternative Shops entdeckt. Dann sind wir noch etwas Essen gegangen und konnten nicht widerstehen, noch einen Hummer zu essen, den es auch hier um 15 $ gab.

Gleich um die Ecke liegt der MacMillan Wharf, einer von 4 Piers, die aus der Blütezeit übrig geblieben sind (es waren mal über 20, als noch Wale geschossen wurden). Der Pier wird auch noch aktiv von Fischern genutzt, aber auch Fähren, die von Boston herüberkommen, legen hier an. Auch Hummer-Fallen konnte man hier betrachten.

Den Tag auf Cape Cod haben wir dann mit einem Strandspaziergang an den Dünen ausklingen lassen. Es war ein herrlicher Tag, nur wenige Quellwolken waren am Himmel, meterhohe Dünen, die von Grashalmen leicht bedeckt wurden und eine schöne ruhige See, die an den Strand peitscht.

Da wir morgen noch einmal zum Abschluss einkaufen wollen, haben wir noch einen riesen Satz gemacht und sind in das 'Red Roof Inn' Motel gefahren, das in der Nähe der grössten Outlet Mall (Wrentham Village Premium Outlet) hier bei Boston liegt. Zu dieser sind wir auch noch heute schnell gefahren und haben den Tommy Hilfiger ausgekauft :-)

Dienstag, 16. Oktober 2012

Tag 11 - Newport

Heute früh beim Frühstück haben wir beschlossen, dass wir hier in Newport noch eine Nacht dran hängen und es hier gemütlich angehen lassen.
Wir fahren erst mal in die Innenstadt von Newport und bummeln durch den Historic District. Es sind hier einige schöne alte Häuser - alle hübsch hergerichtet. Einen Hafen mit Luxusjachten gibt es natürlich auch.
Gegen 11 Uhr machen wir uns auf zum Cliff Walk. Er gilt als einer der Schönsten an der Küste entlang, wobei das Besondere ist, dass hier die Superreichen sich gegenseitig mit Häusern übertrumpfen wollten. Riesen Bunker stehen da, einen könnte man um 19 Dollar besichtigen, was es uns aber nicht wert war. Der größte Bunker hatte 70 (!!) Zimmer und davon 23 Schlafzimmer vor einer Traumkulisse. Die Superreichen schafften es allerdings nicht, den Weg an der Küstenklippe zu kaufen und so kann man im Vorbeischlendern in die Gärten gucken.
Die Häuser stehen allerdings jetzt leer, denn kein Mensch möchte in so einem riesigen Haus wohnen. Einige wurden der Stadt vermacht und beherbergen Museen.
Wir hatten strahlenden Sonnenschein und es war ein herrlicher 3 Stunden Spaziergang.
Danach sind wird noch am Ocean Drive entlang gefahren, einer Küstenstrasse, die immer wieder herrliche Blicke aufs Meer zugelassen hat.
Zum Ausruhen sind wir kurz zum Hotel, und auch mal in den Jacuzzi,  bevor wir den Tag ausklingen ließen bei einem leckeren Abendessen.

Montag, 15. Oktober 2012

Tag 10 - Hartford - Newport

Leider hatten wir im Comfort Inn kein Internet zur Verfügung. Es war scheinbar im ganzen Hotel ausgefallen, obwohl es sehr nach Business Hotel in Amerikas Versicherungsstadt Hartford ausgesehen hat. Das Comfort Inn war aber sehr nobel und es setzte sich beim Frühstück fort: Auch hier gab es Rühreier mit Schinken und Waffeln. Sehr lecker.

Wir besuchten heute das Mark Twain Haus, wo erklärt und gezeigt wird, wie Mark Twain lebte. Sehr interessant. Es war bereits gegen Mittag, als wir loszogen Richtung Küste. Wir fahren durch nette Dörfchen, die durch die Blätterverfärbung alle sehr bunt sind. Wir stoppen in Essex und bummeln durch dieses Bilderbuchstädtchen.

Es ging weiter nach Old Lyme, und zwar in den Rocky Neck State Park - ein geschützter Strand, wo wir einen Strandspaziergang machen. Kathrin Hepburn wohnt hier. Eigentlich war geplant, noch ein Uboot-Musem in Groton und ein Aquarium in Mystic anzusehen. Auf beides hatten wir keine Lust und haben gleich Newport anvisiert und kommen vom Bundesstaat Connecticut nach Rhode Island, dem kleinsten Bundesstaat der USA. Unterwegs stoppten wir noch an einem Leuchtturm und an mehreren Stränden, die auf dem Weg lagen. Aber logischerweise ist an den Stränden kaum mehr was los im Oktober. Lediglich in Naragansett waren viele viele Surfer mit Neoprenanzug im Wasser.

In Newport checkten wir im Holiday Inn Express ein. Inklusive warmen Frühstück und Whirlpool müssen wir nur schmale 59 Dollar berappen :-) Und morgen (wie für den Rest der Woche) soll es wieder schön werden - was für ein Glück. Wir hatten in diesem Urlaub nur wenige Stunden Regen:-)

Sonntag, 14. Oktober 2012

Tag 9 - Pittsfield - Hartford

Heute morgen hat es geregnet als wir aufgewacht sind. Ich habe einen kurzen Blick auf das Regenradar geworfen und die Regenwolken waren gerade am Durchziehen.
Früh ging es deswegen erstmal in einen Starbucks zum Frühstücken. Auf dem Programm stand das Freilicht-Museum Hancock Shaker Village. Hancock heißt der Ort und die Shakers sind eine Religionsgemeinschaft, die sich komplett autark versorgen und das alles recht spartanisch. Bis 1960 war es eine Gemeinschaft mit ca. 100 Leuten, dann wurden sie von der Zeit eingeholt und konnten aus Mangel an Leuten das Dorf nicht halten. Es wurde verkauft und nun als Museum zur Verfügung gestellt, wo man sich ansehen kann, wie die Leute gelebt haben.
Nach einem kurzen 8 minütigen Film ging es nach draußen und siehe da: es hat das Regnen aufgehört. Perfekt. Es war wirklich sehr interessant und informativ.
Wir machten uns danach auf nach Stockbridge. Einen Ort, der auch heile Welt verkörpert. Er besteht im Zentrum aus einer Ladenzeile, dessen Fassade wohl die meist fotografierte in den USA ist. Kurz nach den Anschlägen 2001 stiegen hier die Besucherzahlen enorm an. Wir sind die Main Street entlang geschlendert und haben auf der Veranda des Red Lion Inn dem Treiben auf der Straße zugesehen.
Es ging weiter nach Litchfield. Je weiter südlicher wir gekommen sind, desto besser wurde das Wetter und es wurde ein perfekter Nachmittag. Sonnenschein pur, so kann es bleiben.
Die Fahrt durch die Litchfield Hills war wirklich sagenhaft und auch schon auf dem Weg dahin sind wir an Postkarten-Dörfern vorbeigefahren. Besser geht es nicht. Wir sind in der Zwischenzeit von Massachusetts nach Connecticut gekommen. Litchfield selbst war zwar etwas snobbig, aber auch sehr schön. Wir laufen einen kurzen Wanderweg in den Litchfield Hills bevor wir in Hartford auf Hotelsuche gingen.
Hartford ist eine riesige Stadt und wird gehen eher etwas außerhalb auf Suche. Es wurde das Comfort Inn mit Hot Breakfast :-)

Samstag, 13. Oktober 2012

Tag 8 - Rutland - Pittsfield

Die Erkältung hat ihren Höhepunkt erreicht. Wir haben kaum geschlafen, weil ich ständig Hustenanfälle bekommen habe. Wenigstens spielt das Wetter mit: wir haben wieder strahlenden Sonnenschein und der Himmel ist wolkenfrei. Was ein Segen ist, ist auch ein Fluch: In der Früh hatte es durch den wolkenlosen Himmel satte -3 Grad und wir mussten das Auto freikratzen.

Die erste Tour war zu der Quechee Gorge (eine Schlucht) über die Scenic-Strasse 4 durch die Green Mountains und wieder zurück. Britta hat die Tour vorsorglich ausgelassen und im Motel noch etwas Schlaf nachgeholt. Ich fahre also durch die Berge und nichts kann diese Idylle bei strahlendem Sonnenschein stören. Nichts? Von wegen: Plötzlich tauchen im Rückspiegel Blaulichter auf: Der Sheriff und er fordert mich zum Anhalten auf. Na super. Ich halte an einer Anfahrt von einem Motel und sehe im Rückspiegel, wie ein dicker Mann aussteigt und erstmal ganz gemächlich seinen Hut aufsetzt: ein gang akkurater. Ich sehe auch im Spiegel, dass er sofort beim Herlaufen eine Hand auf seine Waffe legt - Oh oh. Ich lasse das Fenster runter und er fragt, ob ich weiß, warum er mich angehalten hat. Ich verneine das. Er meint, ich wäre 37 mph gefahren und es wären nur 25 mph erlaubt gewesen. Aha, da habe ich wohl ein Schild übersehen - sage ich zu ihm. Er verlangt meinen Führerschein und prüft das Ganze erstmal in seinem Computer im Auto. Dann kommt er wieder und gibt mir mein Ticket: 124 Dollar und 3 Punkte - wegen 20 kmh zu schnell. Na klasse, ich war bedient und fahre erstmal weiter zu der Queeche Gorge.

Zurück am Motel habe ich Britta aufgelesen und es ging weiter nach Weston, ein wirklich schnuckeliges Dorf. Es war gerade ein Festival und es gab mehrere general stores, die lauter Schnick-Schnack verkauften. Die Läden waren voll mit Leuten.

Es ging weiter nach Newfane, ein typisches Neuengland-Dorf mit schön hergerichteten Holzhäusern und Kirchen aus weißem Marmor - dazu noch die herbstliche Landschaft. Noch vor Newfane sind wir auf ein Pumpkin-Festival getroffen (ich weiss den Ort leider nicht mehr), wo wir auch noch durchgelaufen sind.

Nach Newfane verlässt man die Green Mountains so langsam und wir stossen auf einen riesigen Käseladen. Käse wird insbesondere in dieser Ecke zu Hauf hergestellt und wir probieren uns durch ein paar Sorten durch.

Wir treffen auf Brattleboro, die politisch als äusserst grün gelten. Sogar im Supermarkt gibt es nur Bio-Sachen und z. B. viele viele Gewürze aus riesigen Spendern abgeschöpft zu kaufen.

Wir fahren noch eine weitere Scenic Route, die Route 100 von Brattleboro nach Bennington - immer mit einem Blick auf die umliegenden Berge. Sehr schön und es wird nun Zeit, nach Motels zu suchen. Wir wollten in Williamstown absteigen und zum Tagesausklang noch in der Stadt bummeln. Auf der Fahrt nach Williamstown treffen wir auf einen Apfelkuchen-Laden und kaufen uns sogleich einen. Sehr süss, aber gut. Dann brauchten wir wenigstens nichts mehr zum Abendessen :-)

Williamstown ist eine College-Stadt und es war ausgerechnet an diesem Tag ein schon sehr lange geplantes College-Fest. So kam es, dass die Motels der Stadt restlos ausgebucht waren. Nur noch wenige Zimmer waren verfügbar und diese wurden für 160 Dollar angeboten.

Wir beschliessen, gleich weiterzufahren und landen in Pittsfield. Wir bekommen ein Motel für 65 Dollar. Wer sagt's denn - geht doch.

Freitag, 12. Oktober 2012

Tag 7 - Vermont at its best

Die Sonne scheint und nur wenige Wolken sind am Himmel. Wir sind zu der Peak Saison (maximale Blätterverfärbung) hier - besser kann man es nicht erwischen.
Nach dem besten Frühstück, das wir je in den USA in einem Motel bekommen haben (mit gebratenem Bacon und Rühreiern) sind wir losgezogen ins Shelburne Museum. Das ist ein Freilicht-Museum, das viele Sachen aus Neuengland in urigen Hütten und Scheunen ausgestellt hat. Wir haben uns hier sehr lange aufgehalten bevor wir zu unserem Roadmovie aufgebrochen sind: einer Fahrt durch die Berg und Seenwelt von Vermont. Alles ist super schön bunt und man fährt durch schicke Orte wie Weston oder Brandon. Als Highlight sind wird dann noch die Pass-Straße Brandons Gap gefahren, die sich auf ca. 800 m hochwindet. Oben angelangt hatten wir den ersten Schnee für heuer.
Da wir Nachts wegen unseren Erkältung kaum geschlafen haben, sind wir heute etwas früherer zum Motel Suchen gefahren, um uns noch etwas hinzulegen. Es ist Wochenende und dementsprechend teuer sind die Preise hier zur Peaks Saison. Kostet das Red Roof Inn Motel, wo wir abgestiegen sind, normal 55 Dollar, zahlen wir heute 90. Am Sonntag wird es wieder günstiger. Morgen werden wir noch mehr zahlen müssen, da es noch weniger Auswahl am Zielort gibt :-(
Wenigstens hatten sie im Red Roof Inn eine Sauna, die ich trotz abklingender Erkältung besuchen wollte. Dummerweise war die Sauna lediglich bei 30 Grad :-(

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Tag 6 - White Mountains

Na bitte Neuengland, geht doch. Ein super Wetter heute. Nachdem wir uns bei dem Bäcker "Old Village" mit leckerem Gebäck eingedeckt und gefrühstückt hatten, ging es erstmal auf den Kancamagus Highway (kurz Kanc). Dies ist eine Paßstrasse und Scenic Route quer durch die White Mountains. Er ist sehr beliebt, da er viele Naturwunder birgt, besonders zum Indian Summer.
Wir machen aber erst einmal einen Wanderweg, der gleich am Anfang des Kanc startet, und zwar den Boulder Loop. Der Weg geht durch den Wald der White Mountains ziemlich steil nach oben und zeigt am höchsten Punkt sagenhafte Ausblicke in ein Tal der White Mountains.
Wir fahren danach den Kanc weiter ab und kommen immer wieder zu tollen Aussichtspunkten, bei denen man auch kurz stoppen konnte. Am Ende des Kanc sind wir dann gen Norden gefahren durch die Franciona Notch. Hier gibt es mehrere Highlights, ein paar davon haben wir uns angesehen: Zum einen die Strasse selbst, wie sie durch den mit Wald bedeckten Bergen kurvt, zum anderen die Schlucht "The Flume", die an der engsten Stelle bis auf wenige Meter zusammenkommt. Das dritte Highlight war eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Cannon Mountain, wo man einen super Blick über die White Mountains hat. Sagenhaft.
Zwei Stunden Fahrt lagen nun vor uns bis wir am nächsten Ziel sind: Shelburne. Das Motel - Quality Inn - bietet unter anderem Sauna (die wir mit unserer Erkältung nicht nutzten) und einen heissen Whirlpool :-)

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Tag 5 - White Mountains

Gestern hatten wir ja beim Durchfahren der Pinkham Notch einen Teil der White Mountains gesehen oder eben wegen Nebel nicht gesehen. Heute stand die Crawford Notch auf dem Programm. Die Crawford Notch ist auch eine Talstrasse, die sich vorbei an mehreren Bergen (unter anderem der Westseite des Mount Washington) schlängelt.
Diese Nacht war in unserem Eastern Slope Inn zwar recht ruhig, allerdings war das Bett (ein Bett, das in einem Wandschrank hochgeklappt verschwand) so dermaßen klein, dass wir beim Umdrehen den jeweils Anderen aufgeweckt haben. Am Morgen haben wir uns erstmal in unserer Küche Kaffee gekocht. Es stand eine richtige Kaffeemaschine da. Ich holte uns was vom Bäcker und gestärkt zogen wir los.
Zunächst sind wir in der Crawford Notch einen 2 stündigen Trail zu den Arethusa Falls gegangen: ein sehr schöner Wasserfall. Es ging weiter zum Mount Washington Hotel. Dieses Hotel sitzt einsam mit 3 Golfplätzen am Fusse des Mount Washington. Der Bunker ist so riesig, dass er eine eigene Postleitzahl hat. Absteigen tun hier nur Reiche - zum Abendessen gilt Smokingzwang. Unter Tag dürfen aber auch Normalos wie wir rein. Es ist schon sehr beeindruckend. Im Untergeschoss sind einige Souvenirläden und Restaurants.
Wir fahren weiter zur Cog Mountain Rail, eine Dampfeisenbahn, mit der man auf den Mount Washington hochfahren kann. Sie ist die steilste der Welt und die Fahrt muß abenteuerlich sein. Allerdings war schon wieder überall Nebel, so dass wir lediglich angesehen haben, wie der nächste Zug fertig gemacht und mit Kohle und Wasser beladen wurde.
Den Weg zurück durch die Crawford Notch konnten wir aber nicht genießen, denn es hat das Schütten angefangen. Es war gegen 14:30 Uhr als wir zurück waren und wir sind erstmal Pizza essen gegangen. Es regnete aber immer kräftiger, so dass wir lediglich etwas Shoppen gehen konnten (es gab mal wieder ein Outlet in North Conway - welch Zufall).

Montag, 8. Oktober 2012

Tag 4 - Bar Harbor - North Conway

Heute früh saßen wir sprichwörtlich auf dem Trockenem. Wir hatten kein Wasser in unserer Bude. Wenn man Keines hat, merkt man erstmal, wie wertvoll es ist. Deswegen heißt es packen und los. Wir haben heute die längste Autofahrt vor uns. Es geht in die Berge - die White Mountains. Nach nur 150 km haben wir endlich einen heiß ersehnten Starbucks gefunden. Nach weiteren 150 km haben wir unser erstes Ziel erreicht: Bethel.
War es an der Küste noch strahlender Sonnenschein, ist es hier in den Bergen recht bewölkt. Wenigstens regnet es nicht. Da der Wanderweg in der Grafton Notch (bei Bethel) ziemlich schwierig war (mit Klettern), ich mich wegen einer ausgewachsenen Erkältung nicht so fit fühlte und dann die Berge auch noch in Wolken eingehüllt waren (keine Sicht) haben wir uns entschlossen, weiter zu fahren - zunächst zum Mount Washington, wo man mit dem Auto bis zum Gipfel auf fast 2000 m fahren kann. Das Wetter oben am Gipfel gilt als eines der Rauesten auf der Welt, vergleichbar mit dem Wetter auf dem Mount Everest. Wegen den Wolken hat es sich aber auch nicht gelohnt.
So sind wir lediglich in das Visitor Center unten am Fuß des Bergs und haben uns das Modell angesehen. Es ging weiter durch die Pinkham Notch, eine Straße, die durch ein von bunten Bäumen umgebenen Tal durch die Berge ging. Ein sehr schönes Bild. Beim Pinkham Notch Visitor Center gingen viele Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Längen ab. Zwei kurze vom Schwierigkeitsgrad moderat gingen wir. Sie waren ganz nett aber nicht überragend. Einer davon ging zu einem Wasserfall.

Wir fahren weiter zum Ort Jackson mit seiner Honeymoon Bridge, eine Brücke, die nur eine Spur hat und überdacht ist. Solche Brücken gibt es sehr oft hier.

Nach Jackson haben wir erst einmal eingecheckt in North Conway. Das Hotel ist das Beste, was wir je in den USA hatten. Sogar ein Whirlpool war im Zimmer. Ein tolles Hotel das Eastern Slope Inn. Leider sind wir morgen in einem Anderen, denn das Slope Inn war ausgebucht. Wir haben uns dann noch etwas North Conway angesehen und sind dann gegen 20 Uhr in unseren Jacuzzi gestiegen...

Sonntag, 7. Oktober 2012

Tag 3 - Bar Harbor

Und täglich grüßt das Murmeltier. 3:30 wachten wir wieder auf. Es regnet stark. Es soll noch bis Mittag regnen laut Wettervorhersage. Im Zimmer in unserer Bretterbude ist es kalt und wir müssen erst mal die elektrische Heizung anwerfen.
Am frühen Morgen lacht uns doch wiederum die Sonne entgegen. Perfekt, was will man mehr. Wir haben richtig Dusel. Frühstück ist hier leider nicht inkludiert. Deswegen machen wir uns nach dem Fertigmachen auf nach Bar Harbor. Wir fragen uns durch nach einem guten Frühstücksrestaurant und fanden das "2 Cats". Dummerweise kamen andere auch auf die Idee und so mussten wir ca. 15 Minuten anstehen. Es ist heute Columbus Day - ein Feiertag, an dem Columbus Amerika entdeckt hatte - deswegen ist heute so viel los. Wir wurden zusammen mit einem jungen Paar aus Boston gesetzt, mit denen wir uns vorzüglich unterhalten haben. Da sie schon öfters hier auf Bar Harbor waren, haben sie uns gleich nützliche Tipps gegeben. Nach dem Frühstück haben wir das Visitor Center des Nationalparks aufgesucht und haben uns eine Karte und Eintrittserlaubnis gekauft. Dann sind wir einen wunderschönen Küstenwanderweg gegangen, der über schroffe Felsen führte. Auf halbem Weg konnte man in einer Sandbucht relaxen. Da die Sonne schien war es doppelt schön. Danach sind wir mit dem Auto durch den Nationalpark gedüst und haben immer wieder schöne Blicke auf die Küste erhaschen können. Beim Jordans Pond gab es einen See und wir wollten diesen umrunden. Es hat aber so stark der Wind geweht, dass wir nur kurz gelaufen sind und ein paar sehr schöne Aussichten mitgenommen haben, dass wir gleich weiter zum nächsten Highlight gefahren sind: zum Cadillac Mountain. Man konnte mit dem Auto relativ schnell 500 Höhenmeter überwinden und hatten ganzen oben einen sagenhaften 360 Grad Blick um den Nationalpark und die zerklüftete Gegend. Ohne Sonne hätte das viel weniger Spaß gemacht. Wir haben zig Bilder geschossen. Danach schlenderten wir noch einmal durch Bar Harbor, bevor es auf zum Essen ging. Da es unser letzter Tag in Maine war, wollten wir noch einmal Hummer essen. Genau das haben wir gemacht. Wir haben ein Restaurant gefunden genau am Meer und wir hatten einen tollen Ausblick. Für 16 Dollar gab es den König der Schalentiere und diesmal hatten wir schon Übung. Es war eine echte Delikatesse. Danach war es schon wieder dunkel. Ab 18 Uhr braucht man hier nicht mehr viel machen. Wir haben noch ein bisschen für morgen vorbereitet, denn es geht erst mal 300 km gen Westen in die Berge...

Tag 2 - Portland - Bar Harbor

Um 3:30 Uhr waren wir heute das erste mal wach. 1 Stunde länger als gestern - wird ja schon so langsam. Wir konnten aber, nachdem wir meine Halsschmerzen gelindert haben, noch einmal bis 6:30 Uhr schlafen. Das Frühstück hier war um Längen besser. Es gab auch wieder einen Waffelmaker, der besonders beliebt und hoch frequentiert war.
Mit vollem Bauch ging es Richtung Freeport, wo das erste Outlet der USA eröffnet hat. Das Besondere: hier haben sie 24 h an 7 Tagen in der Woche geöffnet und man kann insbesondere Outdoor Sachen kaufen. Die Marke heißt L. L. Bean. Nachts soll man des Öfteren Schauspieler wie John Travolta treffen.
Das Wetter ist heute wieder sonnig. Was für ein Glück.
Es ging weiter nach Brunswick. Das Land hier ist ziemlich zerklüftet und es reichen Kilometerlange Arme in das Meer hinein. Einen 24 km langen Arm sind wir entlang gefahren und haben immer wieder kleine Mini-Siedlungen entdeckt. Was die hier wohl in der Abgeschiedenheit machen?
Es ging weiter zu einem anderen Arm: zum Penaquid Point. Am Ende stand ein schöner Leuchtturm mit Museum, den wir besichtigten.
Danach stand Rockport auf dem Programm. Rockport ist bekannt für seine Hummer und genau das haben wir gemacht: Hummer essen. Ein tolles und lustiges Erlebnis. Die Bedienung hat uns Gott sei Dank alles erklärt und so ging es recht gut: erst müssen die Klauen zerlegt werden und dann der Schwanz.
Weiter ging es in das schmucke Städtchen Camden. Hier haben wir einen kurzen Spaziergang gemacht in den absolut sauberen Hafen von dem man auf einen sehr schön angelegten Park sieht. Diesen haben wir dann auch noch besucht bevor wir weiter nach Bar Harbor gefahren sind. Unterwegs sind wir an Restaurants vorbei gekommen, die aussen in Kesseln Hummer gekocht haben. Die Kessel sind durch Holzfeuer erwärmt worden und die Hummer waren an Netzen mit Schnur in den Pottichen gehängt. Ein mords Spektakel, das sich viele Zuschauer nicht entgehen lassen wollten. Im Dunkeln haben wir dann unser Motel erreicht - Robbins Motel. Sehr sehr einfach und schlicht. Das ist der Nachteil, wenn man vorbucht: man kauft die Katze im Sack. Wenigstens sauber ist es und liegt nahe am Nationalpark, den wir morgen besuchen werden.

Samstag, 6. Oktober 2012

Tag 1 - Boston - Portland

Um 2:30 Ortszeit war die Nacht vorbei. Wahnsinn, wie sich dieser Jet Lag auswirkt. Ab 7 Uhr gibt es Frühstück. Wir sind natürlich längst frisch gemacht und ready to go um diese Uhrzeit. Nächster Stop ist Kittery, bekannt für sein riesiges Outlet-Center. Vom Wetter her haben wir Glück gehabt und es regnet nicht. Die Sonne scheint und es hat ca. 18 Grad bereits in der Früh.
Wir fahren nicht auf der Interstate nach Norden, sondern die Route 1 durch schöne Wälder, die sich langsam verfärben. Auf den Wiesen liegt noch Tau.
Nach kurzem Stop im Kittery-Outlet ging es weiter zum Cape Neddick, wo wir einen schönen Leuchtturm besichtigt haben hoch oben auf einem Felsen. Immer wieder haben Meeres-Buchten zum Stoppen eingeladen. In Ogunquit haben wir einen schönen Spaziergang an einer felsigen Klippe gemacht. Viele Gärten waren aufgrund Halloween mit Kürbissen und Geistern geschmückt. Sehr nett. Wir sind weiter gefahren nach Kennebunkport, wo Ex-Präsident George Bush seine Sommerresidenz am Meer hat. Anhalten durfte man nur weit weg. So toll war die Residenz aber auch gar nicht.
Wir fahren weiter zum Cape Elizabeth. Dort steht ein schöner fotogener Leuchtturm und ein Restaurant ist auch nicht weit weg. In Maine wird der Hummer (auch Maine-Hummer genannt) sehr gelobt, denn er wird hier vor Ort gefangen. Das Lokal war richtig urig und bevor man sich setzt, sucht man seinen Hummer aus. Wir hatten Hummersuppe und Fischbrötchen. Das Hummerfleisch war richtig zart. Sehr lecker. Auf dem Rückweg wollten wir noch durch Portland schlendern, das bekannt ist für seine guten Bars und Cafés. Allerdings hat es nun richtig stark angefangen zu regnen und wir beschlossen, erst einmal ins Motel zu fahren und sind noch in den Supermarkt gefahren. Es war bereits gegen 19 Uhr und wir waren hundemüde...

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Die Anreise

Wie immer, wenn es nach USA geht, geht es früh am Morgen los. Um 4:30 Uhr ging es auf und die restlichen Sachen erledigen. Katharina hat uns um 5:20 abgeholt und zum Nürnberger Bahnhof gebracht, wo um 6 Uhr bereits der ICE nach Frankfurt ging. Als wir angekommen sind, hat der Zug bereits auf uns gewartet. Pünktlich ging es los nach Frankfurt.
Im Zug hatten wir gleich eine Amerikanerin mit ihren Kindern sitzen. Ich weiß nicht, wie oft sie ihre Kinder gefragt hat: 'do you want a banana?'
Am Flughafen ging auch alles ruck zuck. Allerdings hatten wir auch immer etwas zu tun. Es war nur kurz Zeit, mal durch den Parfüm Laden zu huschen und eine Latte zu trinken. Um 10:30 sitzen wir schon im Flieger. Die Sicherheitskontrollen sind sehr moderat gewesen.
Der Flieger selbst war ziemlich leer. Teilweise waren ganze 4er Reihen frei. Der Flieger hatte ein paar Minuten Verspätung und über der Nordsee sind Turbulenzen angekündigt...
Turbulenzen gab es aber gar keine. Wie immer ist eine amerikanische Airline super komfortabel was Platz und Sitze betrifft. Alleine der Bildschirm im Vordersitz war bestimmt 8 " groß. Wirklich fantastisch. Da hat es richtig Spaß gemacht, Spiderman zu gucken. Allerdings habe ich meine Kopfhörer vergessen und diesmal musste man doch wirklich 5 Dollar dafür bezahlen.  Zum Essen gab es Hühnchen oder Nudeln. War ganz okay. Allerdings hatten wir nach bald wieder Hunger und hatten Gott sei Dank noch eine Knacker dabei:-) Abends gab es (nachdem ich uns ein ganzes Glas Wasser über den Latz gekippt habe) Käse-Sandwich.
In Philadelphia mussten wir richtig lange am Immigration Officer anstehen. Eine Riesenschlange war da. Zu allem Übel trennte uns der immigration officer uns, da angeblich Freunde nicht zusammen abgefertigt werden. Da der Flieger aus Frankfurt auch noch 30 Minuten Verspätung hatte, wurde es mit dem Anschlussflieger richtig eng. Wir haben ihn genau 15 Minuten vor Abflug erwischt. Puuh. Endlich in Boston angekommen haben wir uns erst mal Cash besorgt bevor wir auf ein Shuttle von Dollar (Autovermietung) gewartet haben. Das kam sogleich - doch beim Dollar Stand angekommen meinte er, wir hätten bei der Tochter Thifty gebucht. Also haben wir wieder auf das Shuttle von Thrifty gewartet. Dort angekommen konnten wir uns kein Auto aussuchen, sondern haben eines zugeteilt bekommen. Es ist der gleiche Ford wie letztes Jahr, nur mit schlechterer Innenausstattung und in weiß. Sonst aber ein tolles Auto. Wir kauften noch kurz Wasser ein und haben noch beim Taco Bell einen Burito gegessen und sind dann seeligst in Knights Inn Motel eingeschlummert.